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Strange World, wie Geheimprojekt X im Original heißt, begann
als limitierte Serie beim US-Sender ABC im Jahre 1999. Nach der
Ausstrahlung von gerade mal drei schlecht beworbenen Episoden zog
der Sender wegen der
schlechten Zuschauerquoten die Notbremse und nahm die Serie aus
dem Programm, wobei 10 weitere, bereits abgedrehte Episoden, ungesendet
ins Archiv wanderten. Frustriert dachten die Autoren, Produzenten
und die Darsteller, dass die Serie niemals das Publikum finden würde,
das sie verdient hätte. Doch das änderte sich, als der
SciFi-Channel seine Entscheidung ankündigte, die komplette
Serie mit allen dreizehn Episoden aussttahlen zu wollen.
Strange World schildert den Albtraum des Army-Wissenschaftlers Paul
Turner, der in den Irak geschickt wird, um dort eine verdächtige
biologische Waffenanlage zu inspizieren. Die Mission geht
schief und Turner wird einem unbekannten chemischen oder biologischen
Kampfstoff ausgesetzt, das ihn mit einer selten und unheilbaren
Form von Blutarmut zurücklässt.
Turner ist dem Tode nahe, als er plötzlich durch ein Serum,
das er von einer geheimnisvollen japanischen Frau erhält, geheilt
wird. Doch das Serum ist lediglich ein vorübergehendes
Heilmittel - und zwischen den einzelnen Dosen ist Turner dazu gezwungen,
die Befehle der Frau auszuführen, nämlich den kriminellen
Missbrauch der Wissenschaft aufzudecken. Schnell findet Turner heraus,
dass es eine schattenhafte Organisation gibt, die ein wissenschaftliches
Wissen besitzt, welches weit über das derzeitig für möglich
gehaltene hinausgeht...
Auf vielfältige Art und Weise ist Strange World heute weitaus
relevanter, als es noch vor ein paar Jahren war. Viele der von der
Serie postulierten spekulativen Albträume sind inzwischen zu
Schlagzeilen geworden - von biologischen Massenvernichtungswaffen
über moralische Fragen des Klonens bis hin zur Stammzellenforschung.