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Helden, die ausziehen, um fremde Welten
zu entdecken oder gar das Universum zu retten, sind sie wirklich
nicht. Im Gegenteil: Die Außenseiter eines fernen Universums
sind aus unterschiedlichen Gründen zum Tode verurteilt. Die
"dreckigen Dreieinhalb" Kai, Zev, Stanley Tweedle
und 790 sind galaktische Verlierer,
denen es gelingt, dank der Verkettung mehr oder weniger glücklicher
Zufälle ihren eigenen Kopf zu retten und im Falle des
Roboters 790 sogar nur den.
Kein souveräner Kommandant befehligt weise die folgsame Crew
eines Raumschiffs, das die Techniker bis zur kleinsten Schraube
im Griff haben. Für ihre Flucht stehlen Kai, der Untote auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, Zev,
die aufsässige Amazone, Stanley Tweedle, der ewige Verlierer, und 790, ein
verliebter Roboterkopf, die LEXX, das größte Raumschiff, das je erbaut wurde.
Aber das gigantische Schiff von der Form einer Libelle, gedacht zur Vernichtung aller Planeten außerhalb
der Liga der 20.000, ist halb organisch und hat einen eigenen Willen und eigene
Bedürfnisse...
Im Jahr 1996 produzierten Paul Donovan, Lex Gigeroff und Jeffrey
Hirschfield vier Lexx-Filme, die so erfolgreich waren, dass sich
daraus 1998 eine Serie entwickelte. Sowohl die Filme als auch die anschließende Filme
sind eine deutsch-kanadische Koproduktion zwischen TiMe Film und
Tv Produktion und Salter Street Films. Daher tauchen in der Serie natürlich auch
deutsche Schauspieler auf, wie Eva Habermann (nur in den Filmen) und Xenia Seeberg, die Evas Platz in der
Serie einnahm. Durch die eigenartige Storyline bekam die "Lexx" schnell
den Beinamen "Star Treks böser
Zwilling" Inzwischen wird Lexx in über 100 Ländern
ausgestrahlt, darunter die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich,
Brasilien, Kapan, Russland und Australien.
Auch die Lexx-Fans sind so eigenartig, wie die Serie selbst. Jedes
Jahr reisen etliche von ihnen nach Halifax in Nova Scotia zur Lexx
UnCon, um das Studio und die Sets zu besichtigen und um die Stars
ihrer Lieblingsshow zu treffen. Im ersten Jahr zählte man 30
Besucher, im zweiten Jahr 60 und im dritten Jahr konnte man bereits
mehr als 100 Besucher aus der ganzen Welt begrüßen.